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Zweckentfremdung vs. Kaufkraft: Das Geschäft mit Privatunterkünften

In den Ferien die eigene Wohnung an Touristen untervermieten und damit die Urlaubskasse aufbessern – mit Hilfe von Onlineportalen wie Airbnb machen das jährlich tausende Berliner. Der Senat will dieser Praxis einen Riegel vorschieben und die Ad-hoc-Ferienwohnungen wegen Zweckentfremdung verbieten. Das ohnehin schon zu kleine Angebot an Wohnraum würde dadurch noch knapper. Der Branchenriese Airbnb hält mit einer Studie dagegen, wonach Urlauber in Privatunterkünften mehr Geld in die Stadt bringen, als Touristen, die im Hotel übernachten – gespartes Budget, das sie an anderer Stelle gerne ausgeben, und damit die gesamte Wirtschaft ankurbeln. Insgesamt sollen über Airbnb über 100 Millionen Euro in die Stadt geflossen sein.

airbnb.commorgenpost.de

 

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