Das ist heute wichtig, Chef!

Für Smartphone-Junkies

Wenn Sie ein Smartphone haben, dann geht es Ihnen wahrscheinlich wie den meisten Menschen – Sie benutzen es täglich, laden vielleicht ab und zu mal ein App, aber viele Gedanken machen Sie sich nicht darüber.

Doch es gibt auch ganz andere User: Schon Monate, bevor ein neues iPhone von Apple oder ein Gerät mit dem konkurrierenden, von Google entwickelten Betriebssystem Android auf den Markt kommt, stellen diese Leute Spekulationen darüber an, welche mehr oder weniger sinnvollen Funktionen die neue Generation wohl mitbringen wird. Zusätzlich angeheizt wird diese Gerüchteküche durch vorzeitige Veröffentlichung von neuen Modellen, die irgendwie ihren Weg in die Community gefunden haben und sich – nicht selten – als Fälschungen herausstellen. Mit dieser Zielgruppe lässt sich Geld verdienen, dachten sich sechs junge Männer aus Berlin und gründeten das Portal androidnext.de. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich die Website mit Googles Mobil-Betriebssystem Android. Auf der Website gibt es die neuesten Nachrichten aus der Szene, Tests und Erfahrungsberichte zu Smartphones und Tablets, Hinweise auf neue Apps oder Schnäppchen-Aktionen und natürlich jede Menge Klatsch und Tratsch aus der Nutzer-Gemeinschaft. Für eine wichtige Messe wie die Consumer Electronic Show 2012 fliegt auch schon mal ein Redaktionsteam nach Las Vegas und berichtet dort aus erster Hand. Überhaupt ist es der redaktionelle Aufwand, der Androidnext von zahlreichen Wettbewerbern unterscheidet. Ade Adebowale, früher TV-Moderator bei Giga Games, sagt dazu: „Es gibt ja viele Blogs, die sich mit dem Thema beschäftigen, und dadurch haben wir eine Konkurrenzsituation. Für uns ist es wichtig, dass wir uns durch die Qualität unserer Beiträge abheben. Wir sind ein Online-Magazin, kein Blog.“ Finanziert wird das im Sommer 2011 an den Start gegangene Portal ganz klassisch durch Werbung und Kooperationen. Mehr als 700.000 Visits im Monat zählt die Website, wobei den Gründern sicherlich zugute gekommen ist, dass sie bereits zuvor gemeinsam in einem anderen Unternehmen tätig waren und dort eine Reputation erwerben konnten. Redakteur Frank Ritter: „Wir waren in der Szene bekannt, da sind Leser mitgekommen. Und unseren sehr persönlichen Stil pflegen wir jetzt auch. “Das Konzept geht offenbar auf: Laut Marketing- Chef Sebastian Runge liegt man mit der Geschäftsentwicklung im Plan, „zwischen der optimistischen und der mittleren Annahme“. Bereits zum Weihnachtsgeschäft wollen die jungen Publisher – die übrigens in Charlottenburg und nicht im hippen Ostteil ihren Firmensitz haben – den Break-even-Point erreicht haben. Ganz strenge Android-Jünger sind die Gründer übrigens nicht: Während des Gesprächs verrieten sie, dass zwei von ihnen auch ein iPhone besitzen.

 

Kontakt
Mad Skills GmbH
Württembergallee 25
14052 Berlin
Tel: 030 65009258
www.androidnext.de

 

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