Das ist heute wichtig, Chef!

Helfende Hände

Möbel zusammenbauen, Räume renovieren, Bänke streichen ... – eigentlich nicht die typischen Aufgabenbereiche eines Bankmitarbeiters. Oder doch? Für die Angestellten der Berliner Bank ist es selbstverständlich, sich neben ihrer eigentlichen Arbeit gesellschaftlich zu engagieren.

Giuliana aus der 9. Klasse der Friedensburg-Oberschule in Charlottenburg freut sich: „Unsere Teichanlage sieht jetzt wieder richtig schön aus. Vorher war das total verwildert, überall lag Unkraut und Müll. Da musste unbedingt etwas getan werden“, ergänzt ihre Freundin Beyza. Daher stand es für die beiden Mädchen außer Frage, sich am diesjährigen Aktionstag „Berlin – unsere saubere Stadt“ am 15. September zu beteiligen. Bereits zum zweiten Mal wurde mit der Initiative zu mehr bürgerschaftlichem Engagement aufgerufen. Überall in der Stadt boten sich tolle Möglichkeiten, selbst mit anzupacken und etwas für den eigenen Kiez zu tun.

„Nicht die Hände in den Schoß legen“
Heute ist die Bereitschaft und Motivation der Bürger in allen Stadtteilen sehr hoch. Trotzdem bedarf es bei vielen Aktionen professioneller Hilfe. Diesen Ansatz hat auch die Berliner Bank in ihrer Unternehmensphilosophie und -strategie fest verankert. Die Förderung des sozialen Engagements der eigenen Mitarbeiter steht dabei an erster Stelle. „Gerade eine Millionenmetropole wie Berlin lebt von einem gesellschaftlichen Miteinander der Bürger. Und wenn alle nur dasitzen und die Hände in den Schoß legen, darf man sich nicht darüber beklagen, in internationalen Rankings wie zum Beispiel bei der Pisa-Studie oft im hinteren Feld platziert zu sein“, erklärt Frank Gilly, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Berliner Bank. Allein in den letzten drei Jahren hat das Unternehmen mehr als 100 Projekte unterstützt. Nach dem Motto „Mehr als nur Geld“ leisten die Mitarbeiter des Kreditinstituts dauerhafte ehrenamtliche Hilfe im gesamten Stadtgebiet

Gemeinsam am Klettergerüst
Im Vorfeld des Aktionstags „Berlin – unsere saubere Stadt“ veranstaltete die Berliner Bank fünf „Social Days“. Dafür schlossen sich immer mehrere Mitarbeiter zu einem Team zusammen und halfen in gemeinnützigen Einrichtungen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielte dabei eine besondere Rolle. So engagierten sich die Bänker beispielsweise für das Kinderwohnprojekt „Casablanca“ in Weißensee – und das mittlerweile im dritten Jahr. „Begonnen haben wir damals mit der Arbeit an den Außenanlagen des Hauses, zudem haben wir einen Kinderspielplatz, ein Klettergerüst und ein Baumhaus aufgebaut“, erinnert sich Frank Gilly. In diesem Jahr wurden mehrere Räume renoviert sowie neue Möbel gekauft und zusammengebaut.
Neben der Arbeit versuchen die Mitarbeiter der Berliner Bank auch direkt mit den Kindern und Betreuern in Kontakt zu kommen. „Mittlerweile haben sich dabei regelrechte Freundschaften herausgebildet“, so Gilly.

Mit Freude bei der Sache
Auch mit der Friedensburg-Oberschule arbeitet die Berliner Bank nun seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen. Am 15. September ging es in erster Linie um die Neugestaltung des Schulgartens und um die Verschönerung des Pausenhofs und der Teichanlage. Hand in Hand arbeiteten die Schüler und Lehrer mit den Mitarbeitern der Berliner Bank und deren Angehörigen. Der verlockende Gedanke, einen sonnigen Samstag wie diesen lieber am See statt mit Spaten und Harke in den Händen zu verbringen, kam gar nicht erst auf. „Wir sind doch alle freiwillig hier. Und es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn man die ersten Ergebnisse der Arbeit sieht. Außerdem wollten wir unseren Chef schon immer mal in Jeans und Turnschuhen sehen“, bemerkt eine Mitarbeiterin schmunzelnd. Auch die Schüler waren mit viel Freude bei der Sache: Schubkarren beladen, Bänke streichen, Beete anlegen – es gab keine Tätigkeit, um die sich gedrückt wurde. Sogar eigene Ideen zur Gestaltung des Hofs wurden eingebracht. „Besonders haben wir uns gefreut, als eine Schülerin den Vorschlag einer Garten-AG gemacht hat, damit das hier auch so schön bleibt. Solch eine Eigeninitiative vonseiten der Schüler macht uns natürlich besonders glücklich“, erzählt die Lehrerin und Organisatorin des Tages Barbara von Schwartzenberg- Rüttgerodt. Aufgrund der tollen Zusammenarbeit wird schon jetzt für das kommende Jahr geplant. Auch dann wollen die Schule und die Berliner Bank wieder fest zusammenarbeiten. Beim nächsten Mal steht die Renovierung des Eingangsbereiches auf dem Programm.

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